Nachbesserungen

Ungenügende Dichtheit. Beim Aufbringen der Dichtschlämme in der Filterkammer und im Wirbelabscheider bildeten sich winzige Risse, die man nur mit Lupe erkennen konnte. Die Trocknung ging durch das sonnige Wetter bei mehr als 30°C viel zu schnell. Nach der ersten Befüllung war zwar ein Wasserverlust nicht erkennbar, aber die Wand zum Wartungskeller wurde feucht. Im umgebenden Erdreich wäre dieses Maß an Undichtheit nicht aufgefallen, die Aussicht auf einen ständig feuchten Wartungsbereich bewog uns aber, eine nachträgliche Versiegelung mit glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) vornehmen zu lassen. Bei der Abdichtung des großen Teichbeckens versuchten wir, alle gemachten Fehler zu vermeiden.

Zu geringe Umwälzung. Für die Rückleitungen zum Teich wurden drei Rohrleitungen in DN50 eingebaut. Zwei davon führten mit mehreren Bogen durch UVC-Geräte und waren für große Durchflüsse ungünstig. Um die insgesamt gewünschte Durchflussmenge zu erreichen wurde die dritte Leitung durch ein DN110 Rohr ersetzt, dafür war eine Kernbohrung erforderlich. Eine leistungsstarke Pumpe sorgte über diese dritte Rückleitung für eine ausreichende Umwälzung.

Wartungskeller nicht ausreichend. Die Unterbringung der gesamten Technik im Wartungskeller war nicht möglich. Für einen Eiweisabscheider und einen Sauerstoffreaktor bauten wir eine kleine Hütte mit geschwungenem Dach. Später zeigte sich, dass diese Technik nicht erforderlich gewesen wäre, der Eiweisabscheider war meist arbeitslos.

Versickerung funktioniert nicht. Ein Sickerschacht für den Ablauf des Wirbelabscheiders dichtete sich durch den Schlamm häufig selbst ab und ermöglichte erst nach Reinigung die weitere Versickerung. Deshalb wurde dieser Ablauf  bis zum neuen Gartenhaus verlängert. Dort konnte dann in einem Überlauf der Wasserstand geregelt und Schmutzwasser abgelassen werden. Eine Impellerpumpe erleichterte die Schachtreinigung.

Ungenügende Filterung. Trotz sehr guter Wasserwerte im kleinen Teich konnten wir mit dem Wasser im großen Teich noch nie zufrieden sein. Auch weitgehende Massnahmen zur Phosphatfällung verhinderten nicht die Eutrophierung. Am wirkungsvollsten erschienen Wasserwechsel, die damit verbundene Abkühlung des Wassers behinderten jedoch die Verwendung als Schwimmteich und bremste den Appetit der Fische. Dieses Problem besteht weiterhin, wir streben eine bessere Filterung an.